Das Projekt

Von Afrika ausgehend breitete sich in den letzten 2 Millionen Jahren die Gattung Homo in verschiedenen Wellen nach Asien und Europa aus. Während der Lebensraum der Australopithecinen und frühen Menschenformen wie bei anderen Tieren durch natürliche Bedingungen beschränkt war, erlaubten kulturelle Errungenschaften im Laufe der Menschwerdung neue Anpassungswege an die Umwelt.

Potential expansion routes between 2 million and 20.000 years before present.
Effects influencing the potential for expansion of human groups.

Die neue Forschungsstelle hat zum Ziel, die raumzeitlichen Wanderungsmuster von Homininen zwischen 3 Millionen und 20.000 Jahren vor heute zu rekonstruieren und die ursächlichen Bedingungen der Ausbreitungen zu beleuchten. Grundlage dafür soll eine Datenbank bilden, die vegetations-geschichtliche und paläontologische Informationen zur Habitatmodellierung integriert und mit archäologischen und paläoanthropologischen Daten verknüpft. Die Ergebnisse sollen Eingang finden in einen digitalen Atlas der Mensch-Umwelt-Entwicklung auf der Basis Geographischer Informationssysteme (GIS).

News and Announcements

15.12.2014

International ROCEEH Conference on Human Expansions

Senckenberg Museum Frankfurt, 13. - 17. Juli 2015.

08.05.2015

Bolus, M. (2015): The transition from the Middle to the Upper Paleolithic in the Swabian Jura, southwestern Germany.

08.05.2015

Bolus, M. (2015): Dispersals of Early Humans: Adaptations, Frontiers, and New Territories.

Haidle, M.N. (2015): Modeling the Past: Archaeolgy.

04.05.2015

Conard, N. J., M. Bolus, E. Dutkiewicz und S. Wolf (2015): Eiszeitarchäologie auf der Schwäbischen Alb. Die Fundstellen im Ach- und Lonetal und in ihrer Umgebung. Tübingen: Kerns Verlag.